So kleidet man Kinder für einen Winter in Québec ein
Die Winter in Quebec kommen nicht allmählich. Eine Woche harken deine Kinder noch Laub, und in der nächsten kratzen sie Frost von der Windschutzscheibe und fragen sich, ob der alte Mantel noch passt. Die schickste Ausrüstung im Laden hilft wenig, wenn sie dein Kind nicht wirklich warm und trocken hält und es nicht länger als fünf Minuten draußen bleiben mag. Von den ersten Schneeflocken der Saison bis zu den kältesten Januartagen macht die richtige Kleidung in Schichten den entscheidenden Unterschied zwischen einem fröhlichen und einem frierenden, quengeligen Kind, egal ob du dich auf den Schulweg, einen Nachmittag beim Schlittenfahren oder den ersten Spaziergang eines Babys im Schnee vorbereitest.
Artikelzusammenfassung
- Mehrere Schichten: eine feuchtigkeitsableitende Basisschicht, eine mittlere Fleece-Schicht und eine wasserdichte Außenschicht, zum Beispiel ein Schneeanzug oder ein Mantel mit Schneehose
- Temperaturangaben: Sieh auf dem Etikett nach. Die eigenen Kollektionen von Deux par Deux sind für Temperaturen von -5°C an milderen Tagen bis zu -30°C im tiefsten Winter ausgelegt und bieten eine Wasserdichtigkeit von 10.000 mm bis 15.000 mm
- Extremitäten: Fäustlinge (für jüngere Kinder wärmer als Fingerhandschuhe), eine Mütze, einen Halswärmer und Winterstiefel mit Platz für dicke Socken
- Trocken bleiben: Nasse Kleidung verliert schnell ihre Isolierwirkung. Pack also ein Ersatzset Winterkleidung für Schule und Kita ein
- Babys und Kleinkinder: brauchen besonderen Schutz, da sie ihre Körperwärme nicht so gut regulieren und dir nicht sagen können, wenn ihnen kalt ist
Wie kalt ist zu kalt, damit ein Kind draußen spielen kann?
- 27°C ist im Allgemeinen die Grenze, ab der die Canadian Paediatric Society empfiehlt, Kinder drinnen zu lassen, da unbedeckte Haut innerhalb weniger Minuten gefrieren kann, sobald die Temperatur oder die gefühlte Temperatur durch Wind diesen Wert erreicht. Darunter steigt das Erfrierungsrisiko so schnell, dass sich das Spielen im Freien einfach nicht lohnt.
- Über -15°C: Die meisten Kinder können wie gewohnt draußen spielen, solange sie passend angezogen sind
- 15°C bis -27°C: die Zeit im Freien verkürzen, besonders für Babys und Kleinkinder, die schneller Wärme verlieren als ältere Kinder
- 27°C oder kälter: drinnen bleiben
Am sichersten ist es im Alltag, dein Kind statt des Thermometers im Blick zu behalten: Rote Wangen und eine laufende Nase sind normal, aber Taubheitsgefühle, ungewöhnliche Blässe oder wenn dein Kind plötzlich nach drinnen möchte, sind Zeichen, dass es Zeit ist, hineinzugehen. Weitere Informationen dazu, wie du Kinder bei extremer Kälte vor Erfrierungen schützt, findest du in der hilfreichen Übersicht der Canadian Paediatric Society mit Warnzeichen und ersten Maßnahmen.
So kleidest du Kinder im Winter im Schichtenlook an
Eltern konzentrieren sich oft darauf, die richtige Jacke auszuwählen, und vernachlässigen das Schichtensystem darunter, obwohl dieses den Großteil der Arbeit übernimmt. Ein richtiges Winteroutfit für Kinder besteht aus drei Schichten, von der Haut bis zum Wetter, und jede hat ihre eigene Aufgabe.
| Schicht | Funktion | Was geeignet ist | Was du vermeiden solltest |
|---|---|---|---|
| Basisschicht | Leitet Feuchtigkeit von der Haut ab | Merinowolle, Synthetik-Unterwäsche | Baumwolle, die feucht und kalt bleibt |
| Mittlere Schicht | Hält warme Luft nah am Körper | Fleecejacken | Alles, was zu voluminös ist, um sich frei zu bewegen |
| Äußere Schicht | Hält Wind, Schnee und Nässe ab | Ein Schneeanzug oder eine Kombination aus Jacke und Schneehose | Ausrüstung ohne Wasserdichtigkeitsangabe |
Die Basisschicht
Diese Schicht liegt direkt auf der Haut. Ihre Aufgabe ist es, Feuchtigkeit abzuleiten, statt sie einzuschließen. Eine gute Basisschicht ist unter der restlichen Kleidung kaum zu bemerken, macht aber oft den Unterschied zwischen einem angenehmen Nachmittag draußen und einem unangenehmen.
Die mittlere Schicht
Die mittlere Schicht hält warme Luft nah am Körper. Fleecejacken sind hier die klassische Wahl: leicht, atmungsaktiv und bequem genug, damit sich Kinder darin bewegen können, ohne sich eingeengt zu fühlen. An milderen Tagen kann die mittlere Schicht manchmal auch allein als äußere Schicht dienen, besonders in der Übergangszeit, bevor der richtige Winter beginnt.
Die äußere Schicht: Schneeanzüge, Jacken und Schneehosen
Hier werden die meisten Kaufentscheidungen getroffen, und es lohnt sich, sie sorgfältig abzuwägen. Schneeanzüge, auch Einteiler genannt, sind für Babys und jüngere Kleinkinder die einfachste Option, da zwischen Jacke und Hose keine Lücke bleibt, durch die Schnee eindringen kann. Ältere Kinder sind meist mit einer Kombination aus Winterjacke und Schneehose besser beraten, da sich die beiden Teile bei milderem Wetter auch separat tragen lassen.
Für welche Route du dich auch entscheidest, achte auf die Temperaturangaben und gehe nicht davon aus, dass jede Kollektion denselben Temperaturbereich abdeckt. Der eigene Snow-Shop von Deux par Deux reicht von -5 °C für die leichte CHILL-Kollektion bis zu -30 °C für den tiefsten Winter. Je nach Modell liegt die Wasserdichtigkeit zwischen 10.000 mm und 15.000 mm. CHILL, DISCOVER, PLAY und TEKNIK decken unterschiedliche Bedürfnisse ab, von milden Herbsttagen bis hin zu ausgedehnten Skiausflügen. Auf der Vergleichsseite für Schneeanzüge werden die Unterschiede übersichtlich nebeneinandergestellt, damit du nicht raten musst, welches Modell zu eurem Winter passt.
Wenn du die Teile einzeln kaufst, achte auf Wintermäntel mit eng anliegender Kapuze und Windschutzleiste sowie auf Schneehosen mit verstellbaren Hosenbeinen, damit sie länger als eine Saison passen. Verstellbare Hosenbeine und Träger sorgen dafür, dass dieselbe Hose oft zwei statt nur einer Saison lang passt – wichtig, wenn Kinder scheinbar über Nacht wachsen. Ob du nach Schneeanzügen für Mädchen oder Schneeanzügen für Jungen suchst: Wasserdichtigkeit und Isolierung sind identisch, nur Schnitt und Muster unterscheiden sich. Und vergiss Basisschichten nicht, wenn du von Grund auf eine komplette Wintergarderobe zusammenstellst.
Was Kinder außer einem Mantel brauchen: Fäustlinge, Mützen und Stiefel
Ein warmer Mantel ist weniger wichtig, als viele denken, wenn die Hände und Füße eines Kindes frieren. An diese Ausrüstung denken Eltern oft erst, wenn es zum ersten Mal richtig kalt wird.
Fäustlinge oder Handschuhe: Was hält wärmer?
Fäustlinge halten eindeutig wärmer als Handschuhe. Wenn die Finger in einem Fäustling zusammenbleiben, können sie sich gegenseitig wärmen, während Handschuhe jeden Finger einzeln isolieren und die Hände schneller abkühlen lassen. Handschuhe eignen sich für ältere Kinder, die mehr Fingerfertigkeit brauchen, etwa um einen Schneemann zu bauen oder ein Schlittengespann zu halten. Für den Alltag sind Fäustlinge für jüngere Kinder jedoch die bessere Wahl.
Winterstiefel, dicke Socken und die restliche Ausrüstung
Warme Winterstiefel sollten Platz für ein Paar dicke Socken bieten, ohne die Zehen einzuengen, denn enge Stiefel schränken die Durchblutung ein und lassen die Füße schneller frieren. Die Winterstiefel von Deux par Deux sind bis -30°C ausgelegt und halten damit den meisten Bedingungen stand, die ein Winter in Quebec für Kinder bereithält. Eine Mütze, die die Ohren bedeckt, und ein Schlauchschal ergänzen die Grundausstattung, denn über Kopf und Hals geht viel Körperwärme verloren. Unsere Winteraccessoires bieten Fäustlinge, Mützen und Schlauchschals an einem Ort.
So kleidest du Babys und Kleinkinder im Winter
Babys und Kleinkinder brauchen mehr Schutz als ältere Kinder, nicht weniger, da sie ihre Körpertemperatur nicht so effizient regulieren können und dir nicht immer sagen können, wenn ihnen kalt ist.
Outdoor-Outfits für Babys und Kleinkinder
Für Babys, die die meiste Zeit draußen im Kinderwagen oder Autositz verbringen, ist ein einteiliger Schneeanzug, der sich in einen Fußsack verwandeln lässt, oft die einfachste Lösung, denn so entstehen keine Lücken an Hand- und Fußgelenken, durch die kalte Luft eindringen kann. Die Linie mit Oberbekleidung für Kinderwagen und Autositze hat ein vollständig abnehmbares Rückenteil, damit der Gurt direkt am Körper deines Babys anliegt und nicht über dicken Kleidungsschichten. Das ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit: Ein wattierter Mantel oder Schneeanzug wird bei einem Aufprall zusammengedrückt. Dadurch kann sich ein Gurt lockern, der beim Anschnallen noch fest saß. Sowohl Transport Canada als auch die Canadian Paediatric Society empfehlen, Kinder ohne dicke Kleidung unter den Gurten anzuschnallen und sie anschließend darüber warm einzupacken.
Laufende und rennende Kleinkinder brauchen dasselbe Schichtsystem wie größere Kinder, nur in kleineren Größen, und genügend Bewegungsfreiheit, wenn sie eingepackt sind. Die Kollektion mit Schneeanzügen für Babys deckt diese Phase umfassender ab, vom ersten Spaziergang im Kinderwagen bis ins Kleinkindalter, mit Größen, in die die Kleinen mehr als eine Saison hineinwachsen können.
So kleidest du Babys im Winter zum Schlafen
Im Winter geht es beim Schlafen um etwas anderes als beim Spielen. Ein Schlafsack zum Anziehen, ob für Mädchen oder Jungen, der für die jeweilige Jahreszeit geeignet ist, ist sicherer als lose Decken, die verrutschen und das Gesicht eines Babys bedecken können. Halte das Zimmer auf einer angenehmen Temperatur, statt dein Baby zu dick einzupacken, denn Überhitzung ist für Säuglinge im Schlaf ein echtes Risiko. Verzichte auch drinnen auf schwere Winterkleidung, selbst wenn es draußen bitterkalt ist. Unser Ratgeber zur passenden Schlafkleidung für Babys erklärt genau, was bei welcher Temperatur geeignet ist.
Was Kinder im Winter in Schule und Kita brauchen
Winterkleidung für die Schule muss Pausen, warme Innenräume und einen Garderobenschrank voller weiterer Schneeanzüge überstehen und zugleich so handlich sein, dass ein Kind sie selbstständig bewältigen kann. Ein paar Dinge erleichtern den Start in den Wintermorgen:
- Ein Schneeanzug oder eine Kombination aus Jacke und Hose, die dein Kind ohne Hilfe an- und ausziehen kann, denn die meisten Kitas und Schulen erwarten, dass Kinder sich für die Pause selbst anziehen
- Ein Ersatzpaar Fäustlinge und Socken im Rucksack, denn nasse Ausrüstung ist nutzlos
- Stiefel, die sich leicht anziehen lassen, idealerweise mit einer Schlaufe hinten
- Eine beschriftete Mütze und ein beschrifteter Halswärmer, denn diese verschwinden als Erstes in der Fundkiste
Ein Ersatzoutfit einzupacken ist im Winter wichtiger als in jeder anderen Jahreszeit. Ein Kind, das nach der Pause mit nassen Fäustlingen oder feuchter Schneehose hereinkommt, braucht trockene Ersatzkleidung zur Hand. Sonst wird der restliche Schultag schnell unangenehm. Die Kollektion Schneeanzüge für Kinder umfasst Größen für genau diese Phase der Kindheit – von der Kita bis zu den höheren Klassen.
Jungen und Mädchen für den Winter anziehen: Gibt es wirklich einen Unterschied?
Funktional gesehen: nein. Der Körper eines Kindes braucht keine andere Temperaturangabe je nach Geschlecht, und dasselbe Schichtsystem gilt für alle. Die Unterschiede, die es gibt, betreffen vor allem Passform und Stil, nicht die Wärme. Wasserdichtigkeit, Isolierung und Verarbeitung darunter sind jedoch gleich. Am besten lässt du dein Kind eine Farbe oder ein Muster aussuchen, auf das es sich freut, denn Kinder, denen ihre Winterkleidung gefällt, ziehen sie eher ohne Widerstand an.
Die Familie auf den Winter vorbereiten
Kinder für einen Winter in Québec anzuziehen, folgt jedes Jahr denselben Grundprinzipien: richtig schichten, die Temperaturangabe deiner Ausrüstung prüfen, alle Extremitäten bedecken und ein trockenes Ersatzset griffbereit halten. Sobald das System steht, ist der Winter nichts mehr, den man nur überstehen muss, sondern etwas, das die ganze Familie Saison für Saison richtig genießen kann. Der gesamte Schnee-Shop von Deux par Deux vereint alle Teile dieses Systems an einem Ort – von Schneeanzügen für Neugeborene und Wintermänteln für Kleinkinder bis hin zur kompletten Ausrüstung für ältere Kinder. So können Eltern die ganze Familie für alles ausstatten, was die kältesten Wintertage mit sich bringen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Schichten braucht ein Kind im Winter?
Drei: eine feuchtigkeitsableitende Basisschicht, eine isolierende Mittelschicht wie Fleece und eine wasserdichte Außenschicht, etwa einen Schneeanzug oder einen Mantel mit Schneehose. An milderen Tagen kann die Mittelschicht manchmal allein als Außenschicht dienen.
Was sollten Kinder unter einem Schneeanzug tragen?
Eine feuchtigkeitsableitende Basisschicht und darüber eine Fleece-Mittelschicht für zusätzliche Wärme. Verzichte auf Baumwolle, da sie feucht und kalt bleibt, sobald ein Kind zu schwitzen beginnt.
Woran merke ich, dass meinem Kind zu kalt ist?
Achte auf Taubheitsgefühle, ungewöhnliche Blässe oder darauf, dass ein Kind plötzlich nach drinnen möchte, statt dich allein auf rote Wangen zu verlassen, denn die sind normal. Bei Temperaturen unter -27°C oder entsprechendem Windchill ist es am besten, ganz nach drinnen zu gehen.
Sind Fäustlinge wirklich wärmer als Handschuhe?
Ja: Wenn die Finger in einem Fäustling zusammenliegen, können sie sich gegenseitig wärmen. Handschuhe trennen jeden Finger, wodurch sie schneller auskühlen. Handschuhe sind in Ordnung, sobald ein Kind mehr Bewegungsfreiheit für die Finger möchte, aber für jüngere Kinder sind Fäustlinge im Alltag die bessere Wahl.
